Geschichte

Von 930 bis Heute

Im Jahre 930 taucht der Name Wolfsbach erstmals auf in der Schreibweise "Vuoluespach". Damit ist dieser Ortsname der älteste im heutigen Ortsverband von Ensdorf. In der Ensdorfer Überlieferung ist im CT Nr.69 "Wolfesbach" um 1123 erstmals genannt.

Die erste Nachricht über eine Kirche in Wolfsbach, sie war damals Pfarrkirche, begegnet uns am 24.02.1282, als Albert von Puchberg das Patronatsrecht über die Kirche an das Kloster Ensdorf verkaufte. In einer Urkunde bestätigte am gleichen Tag Bischof Heinrich das Patronatsrecht für Ensdorf. Seit 1284 gilt Wolfsbach als inkorporierte Pfarrei von Ensdorf.

Im Ort befand sich ein Schienhammer, der sich bis zur Mitte des 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Als Besitzer tauchen u.a. die Portner, dann die Zennefels und zeitweise auch das Kloster Ensdorf auf. Von 1681 an war das Hammerwerk nahezu 200 Jahre lang in den Händen der Familie Pauer, bis es schließlich um die Mitte des 19. Jahrhunderts einging. Ein Kleinkraftwerk nutzt heute noch die Wasserkraft.

Auch um Wolfsbach findet man in den Wäldern auf den Höhenzügen beiderseits der Vils zahlreiche archäologische Geländedenkmähler, die auf eine vorgeschichtliche Besiedlung des Raumes hinweisen.

Quellen:
Dr. Hans Zitzelsberger: Chronik von Ensdorf.
Haus der bayerischen Geschichte: Die Bayerische Eisenstraße - von Pegnitz bis Regensburg, Kulturband.

Blick vom Osterberg auf Wolfsbach
Blick vom Osterberg
Leonhardikapelle
Leonhardikapelle